News | Montag, 23. September 2024

Betriebe im harten Wettbewerb: Warum grüne Energie für die Standortfrage so entscheidend ist

Hohe Energiekosten, steigende CO2-Preise und viel Bürokratie können die Unternehmen schwächen und Standorte hierzulande gefährden. Wie ein rascher Zugang zu grüner Energie und mehr Kooperation zwischen Kommunen und Betrieben die Wettbewerbsfähigkeit stärken kann, dazu befragten wir Entscheider zwischen Rhein und Eifel. Ein erstes Fazit: Die Region steckt voller Potenziale, aber es gibt auch viele Hürden zu überwinden.  

Viele Betriebe deutschlandweit und in unser Region stehen unter Druck. Die gestiegenen Energiekosten belasten die Wettbewerbsfähigkeit. Zudem klagen die Betriebe über mangelnde Planbarkeit aufgrund der enormen Volatilität der Strom- und Gaspreise. Gleichzeitig sehen viele Betriebe in der klimaneutralen Produktion Wettbewerbsvorteile und sind bereit, dafür zu investieren. Die gesetzlichen Vorgaben und Förderrichtlinien sind dabei jedoch nicht immer berechenbar. Wie gehen die Betriebe zwischen Rhein und Eifel mit der komplexen Herausforderung um, welche Lösungen sehen sie und welche Unterstützung benötigen sie?

Die Unternehmen zwischen Rhein und Eifel planen und gestalten bereits aktiv ihre Energie-Zukunft. Damit sie aber langfristig im Wettbewerb bestehen können und sich ihre enormen Investitionen in den Umbau ihrer Anlagen rechnen, brauchen sie Unterstützung, Kooperation und eine Energie-Planung für die Region – gemeinsam mit den Kommunen, mit anderen Betrieben und regionalen Energieversorgern. Gelingt dies, so werden die Betriebe in unserer Region in Zukunft klimaneutral und zukunftssicher produzieren können. Gleichzeitig bietet die Region optimale Rahmenbedingungen für die Neuansiedlungen. Das wäre ein großer Gewinn für alle.

Mit Energieeffizienz und erneuerbarer Energie: Ob Stahl- oder Zuckerproduktion, oleochemische Additive oder Milchprodukte – bei allen von uns befragten Unternehmen ist die Energiewende Chefsache. Sie alle wollen ihre CO2-Emissionen erheblich senken, je nach Branche und Standort um bis zu 46 Prozent bis 2030. Auch in punkto Klimaneutralität haben sich Pfeifer & Langen in Euskirchen, die Schöller Werke in Hellenthal, die Peter Greven GmbH in Bad Münstereifel und Hochwald Foods in Mechernich hohe Ziele gesetzt. Alle wollen zwischen 2035 und bis spätestens 2045 völlig klimaneutral produzieren. Dabei nutzen sie die gesamte Bandbreite der regenerativen Technologien – von Solar- und Windenergie, über Biogas und Geothermie bis hin zur Abwärme und grünem Wasserstoff. 

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Feedback? Dann schreiben Sie uns unter epulse-kommunal@e-regio.de.